Send It Up von Kanye West

„Yeezus“ (2013) war eine Reise, nicht wahr? Und „Send It Up“ ist keine Ausnahme. Es ist aggressiv, aggressiv und irgendwie direkt, mit der Sirene, die durch das Ganze läuft. King Louies Eröffnungsvers wirkt mit einer gewissen Lässigkeit und spricht mit einer distanzierten Art von Prahlerei über Chicago und das Straßenleben.

Die Electronica- und Industrial-Hip-Hop-Atmosphäre, die das gesamte Album durchdringt, ist hier besonders erschütternd, aber auf eine Art und Weise, die beunruhigen und provozieren soll, wissen Sie? Ye war schon immer jemand, der Grenzen überschreitet, und „Send It Up“ tut genau das – es ist trotzig, chaotisch und entschuldigt sich nicht für seine Dreistigkeit, und egal, ob man es liebt oder hasst, es hinterlässt einen Eindruck, nicht wahr?

„Send It Up“ ist ein Fenster in eine Ära, in der Kanye kompromisslos Grenzen überschritt und Neuland im Hip-Hop erkundete und seinen innovativen und fortschrittlichen Ansatz beim Musikschaffen unter Beweis stellte.

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