„Made to Parade“ von Königinnen der Steinzeit

Oftmals ist es nicht einfach, einen Song von Queens of the Stone Age aufzuschlüsseln. Dieses Stück hat beispielsweise drei Refrains, die alle unterschiedlich formuliert sind. Aber vielleicht lässt sich der Begriff „zur Parade gemacht“ im Kontext am besten als sarkastische Art beschreiben, dass jemand dazu bestimmt ist, eine Berühmtheit zu werden.

Oder anders ausgedrückt: Dies ist einer dieser Songs, die der Unterhaltungsindustrie offensichtlich kritisch gegenüberstehen, nicht nur im Hinblick auf die Art und Weise, wie Stars behandelt werden, nicht nur im Hinblick darauf, wie mit Stars umgegangen wird, sondern vor allem im Hinblick auf die Opfer, die diese Personen bringen zunächst einmal eine so angesehene Position einnehmen.

Und wie dargestellt, erfordert das Streben nach einem A-Lister, wenn man so will, nicht unbedingt den Verkauf der Seele, aber es bedeutet, dass man „seine besten Jahre“ und, so scheinbar abgeleitet wie die These des Titels, seinen Verstand opfert der persönlichen Würde. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es so ist, als ob Josh und Co. kritisieren die Promi-Kultur auf allen Ebenen, vom Arbeitgeber über den Arbeitnehmer bis hin zu den Followern.

Am 16. Juni 2023 enthüllten Queens of the Stone Age „Made to Parade“ als fünften Titel ihres Albums mit dem Titel „In Times New Roman…“. Das besagte Album wurde als achtes ihrer illustren Karriere veröffentlicht. Zur Unterstützung des Albums veröffentlichte Matador Records, das Plattenlabel hinter dieser Veröffentlichung, die folgenden Singles:

  • „Papiermachete“
  • „Gefühlskrankheit“
  • „Carnavoyeur“

Credits

„Made to Parade“ wurde von diesen Mitgliedern von Queens of the Stone Age komponiert und produziert:

  • Dekan Fertita
  • Michael Schuman
  • Josh Homme
  • Jon Theodore
  • Troy Van Leeuwen

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