Jain’s “Makeba” Songtext Bedeutung

Die verstorbene Mariam Makeba (1932-2008) ist eine legendäre afrikanische Musikerin, von der Sie wahrscheinlich schon gehört haben, auch wenn Sie mit ihrer Musik eigentlich nicht vertraut sind. Das liegt daran, dass sie aus dem (damals) von der Apartheid geprägten Südafrika stammte und nicht nur eine erfolgreiche Musikerin war, sondern auch eine prominente Bürgerrechtsaktivistin, die in dieser Hinsicht sogar von Leuten wie Nelson Mandela gelobt wurde. Und jemand anderes, der offensichtlich zu ihr aufschaut und nicht nur mit Makebas Musik und Geschichte vertraut ist, ist Jain.

In diesem Lied geht es also darum, eine umfassende Wertschätzung für die verschiedenen Talente auszudrücken, die Makeba als Künstler verkörperte. Der Chor feiert sie beispielsweise als Tanzmusikerin.

Aber der erste Vers zeigt auch, dass die Sängerin die bewusste Seite von Mariams Kunst genießt und wie sie sogar Jain, einen Weißen aus Frankreich, dazu bringen konnte, sich „unterdrückt zu fühlen“ und sich für diejenigen einzusetzen, die für ihre Rechte kämpfen. Und der zweite Vers geht in eine ähnliche Richtung und spielt darauf an, dass „Mama Africa“ nicht nur eine erfolgreiche Entertainerin war, sondern auch „das Leiden von Tausenden“ in ihrer Kunst einfangen konnte.

Zu beachten ist, dass dieser Titel fast ein Jahrzehnt, nachdem Mariam Makeba die sterbliche Ebene bereits verlassen hatte, eingestellt wurde. Aber es scheint keine Formulierung zu geben, die mit einem Gefühl der Trauer oder Trauer auf Seiten des Sängers verbunden wäre. Stattdessen konzentriert sich Jain darauf, wie schön „Mama Africa“ in ihren Augen ist.

Daraus lässt sich leicht schließen, dass Makeba jemand ist, den sie offensichtlich als Vorbild für ihr Musikerleben sieht.

„Ooohe, Makeba, Makeba ma che bella
Kann ich ein „Oohe“ bekommen? Makeba
Lässt meinen Körper für dich tanzen
Ooohe, Makeba, Makeba ma che bella

Erscheinungsdatum für „Makeba“

„Makeba“ wurde am 22. Juni 2015 offiziell als zweite Single aus dem „Zanaka“-Album der französischen Sängerin veröffentlicht. Das Album ist ihr Debüt-Studioalbum. „Makeba“ wurde gemeinsam von folgenden Plattenlabels veröffentlicht:

  • Spookland Records
  • Sony Musik
  • Columbia Records

Hatte „Zanaka“ außer „Makeba“ noch andere Singles?

Zusätzlich zu „Makeba“ enthielt die Originalversion des Albums den Song „Come“, der am 11. Mai 2015 als erste Single veröffentlicht wurde. Ein dritter Song, „Dynabeat“, wurde am 10. Juli 2017 ebenfalls als Single veröffentlicht. Der besagte Song war jedoch einer von sechs Songs, die auf der Deluxe-Edition des Albums verfügbar waren, die im November 2016 veröffentlicht wurde.

Credits

Jain schrieb „Makeba“ selbst, während die Produktion dem französischen Musiker und Plattenproduzenten Yodelice anvertraut wurde.

Miriam wurde am 4. März 1932 in Johannesburg, Südafrika, geboren und war mehr als nur eine mit einem Grammy ausgezeichnete Sängerin und Songwriterin. Sie war ein Symbol der Anti-Apartheid-Bewegung und ein Hoffnungsträger für unterdrückte Menschen überall auf der Welt.

Ihre Musik war magisch und vermischte Jazz, Folk und südafrikanische Stile. Aber ihre Stimme, oh Mann, sie könnte deine Seele zum Tanzen bringen! Auf diese Weise spiegelte es die Freuden, Sorgen und Hoffnungen ihres Volkes wider.

Internationalen Ruhm erlangte sie in den 1950er Jahren mit den Manhattan Brothers und dann mit ihrer reinen Frauengruppe, den Skylarks. Ihr Durchbruch in Amerika gelang ihr, als sie 1959 in der Dokumentation „Come Back, Africa“ mitspielte. Dies führte zu einem Treffen mit Harry Belafonte, das den Startschuss für ihre US-Karriere gab. Ihr berühmtester Hit, „Pata Pata“, brachte alle auf die Beine!

Aber es lief nicht alles reibungslos. Ihr Engagement in der Anti-Apartheid-Bewegung führte dazu, dass sie 1960 aus Südafrika verbannt wurde. Ihr US-Visum wurde sogar annulliert, nachdem sie Ende der 60er Jahre den Bürgerrechtler Stokely Carmichael geheiratet hatte.

Als Nelson Mandela 1990 endlich aus dem Gefängnis entlassen wurde, raten Sie mal, wer einer der ersten Menschen war, den er sehen wollte? Ja, Miriam. Und nach drei Jahrzehnten im Exil kehrte sie schließlich nach Südafrika zurück.

Leider verstarb Mama Africa 2008 nach einem Konzert in Italien. Aber ihr Erbe? Mann, es ist überlebensgroß. Sie war nicht nur Musikerin; Sie war eine Revolutionärin und nutzte ihre Stimme, um Ungerechtigkeit zu bekämpfen und Millionen zu inspirieren. Und glauben Sie mir, ihre Musik und ihre Botschaft sind heute genauso kraftvoll wie eh und je.

Der „Ooh Wee TikTok Song“

TikTok katapultiert nicht nur neue Songs zum Star, sondern gibt auch älteren Songs ein zweites, gewaltiges Comeback. Jains „Makeba“ (das dank TikTok auch als „Ooh Wee TikTok Song“ bekannt ist) ist ein Beispiel für einen alten Song, den TikTok erneut ins Rampenlicht katapultierte. Für „Makeba“ geschah dies im Jahr 2023.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen