I’m In It von Kanye West

Okay, „I’m In It“ vom „Yeezus“-Album aus dem Jahr 2013 ist ein weiterer Song, bei dem Kanye mit sexuellen Bildern aufs Ganze geht. Explizit, roh und mit dieser aggressiven Produktion – das ist Yeezus Kanye in voller Form, oder? Der Track mit Bon Iver und Assassin ist eine Mischung aus sexueller Tapferkeit und darunter einer Art roher Verletzlichkeit und Chaos.

Die Beats sind aggressiv, die Texte kompromisslos, aber hinter all dieser Tapferkeit steckt etwas, das einfach… Chaos ist? Es ist wie ein Zusammenstoß zwischen Ego und Verletzlichkeit und bietet einen offenen (wenn auch kontroversen) Einblick in seine Denkweise, seine Beziehungen und die stürmische Natur von Ruhm und Persönlichkeit.

„I’m In It“ ist einer dieser Kanye West-Tracks, die nicht davor zurückschrecken, ein Statement zu setzen, tief in explizite Gebiete einzutauchen und diese mit wirkungsvollen Klangelementen zu konfrontieren. Es handelt sich um einen Titel aus seinem sechsten Studioalbum „Yeezus“ (2013), das für seinen experimentellen Ansatz und die deutliche Abkehr von den Stilen seiner vorherigen Werke bekannt ist.

  • Album: Yeezus
  • Erscheinungsdatum: 18. Juni 2013
  • Plattenlabel: Def Jam, Roc-A-Fella
  • Länge: 3:54
  • Produzenten: Kanye West, Evian Christ, Dom Solo, Noah Goldstein, Arca und Mike Dean
  • Mit Künstlern: Justin Vernon und Assassin von Bon Iver

Mischung aus explizit und experimentell:

  • Gewagter Text: Der Titel ist kompromisslos explizit und erforscht sexuelle Themen mit einer Art Kühnheit, die Aufmerksamkeit erfordert.
  • Unerwartete Samples: Es verwendet ein unerwartetes Sample eines Liedes aus dem jamaikanischen Film „The Harder They Come“ von 1968.

Sound & Stil:

  • Unverwechselbarer Sound: Er zeichnet sich durch seinen wilden und rohen Sound aus, der Industrial-, Hip-Hop- und Dancehall-Einflüsse vereint.
  • Gesangszerlegung: Justin Vernons automatisch abgestimmter, fragmentierter Gesang schafft eine eindringliche Atmosphäre, die in scharfem Kontrast zu Kanyes eindringlichen Versen steht.

Kollaborative Eleganz:

  • Genreübergreifende Zusammenarbeit: Die Mischung aus Justin Vernons melancholischem Gesangsstil und Assassins Dancehall-Rap schafft eine auffallend einzigartige klangliche Gegenüberstellung.
  • Klanglandschaften erschaffen: Die Zusammenarbeit verbindet nicht nur unterschiedliche Gesangsstile, sondern verknüpft auch verschiedene kulturelle und musikalische Elemente nahtlos miteinander.

Provokativ und reflektierend:

  • Provokatives Material: Während der Track in sinnliche und provokante Gebiete vordringt, lässt er Kanyes Talent für introspektive oder nachdenkliche Zeilen nicht außer Acht.
  • Gesellschaftspolitische Anspielung: Trotz seines offensichtlichen Fokus auf Lust und Sexualität verweist es auf umfassendere gesellschaftspolitische Themen, insbesondere auf die Rassendynamik.

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