8888EACH DIVINITY von YABUJIN Songtext Bedeutung – Unveiling A Saga Of Ethereal Transgression

Engel in der Verkleidung
Strahle in den Himmel
Lebe, wie ich will
Befreit von all deinen Lügen
Engel in der Verkleidung
Strahle in den Himmel
Lebe, wie ich will
Frei von all deinen Lügen

Vollständiger Liedtext

Der eindringliche Titel „8888EACH DIVINITY“ von YABUJIN ist weniger ein Lied als vielmehr eine Fabel, die aus dem tiefsten Inneren des Metaphysischen gewebt ist. Basierend auf einer Klanglandschaft, die die eisige Note ätherischer Bereiche mit den harten Wahrheiten irdischer Schwierigkeiten verbindet, liefert uns der Künstler eine Erzählung, die sowohl fantastisch als auch düster menschlich ist.

Oberflächlich betrachtet zeichnen die Texte das Bild eines engelhaften Wesens, das Landschaften durchquert, die Mystik mit düsterer Realität verbinden. Eingebettet in ein reiches Geflecht aus Mythologie und Moderne dringen YABUJINs Verse in die Seele und ziehen Fäden der Rebellion, der Unabhängigkeit und des unaufhörlichen Strebens nach Authentizität inmitten eines Universums voller Göttlicher und Betrüger.

Ein Engel, der nicht gefallen, sondern verlassen ist: Die Anthologie des Verlorenen

YABUJIN beginnt seine Erzählung gehüllt in das rätselhafte Rot eines Engels, der den Boden berührt hat: „Ich sehe Rot in meinen Händen, ich bin ein Engel im Schnee.“ Dies ist nicht der Fall eines himmlischen Wesens, sondern ein absichtlicher Abstieg, eine Entscheidung, sich mit der körperlichen Welt auseinanderzusetzen. Der Schnee, oft ein Symbol für Reinheit und Klarheit, steht in starkem Kontrast zum Rot, eine mögliche Metapher für den inneren Konflikt des Engels oder die blutbefleckten Prüfungen des Lebens.

Die Erwähnung von Torwächtern und die bewusste Wahl des Reiches – Azeroy, das als Ort des ewigen Lebens gedacht ist – zeichnen das Bild eines unabhängigen Wesens, das sein Schlachtfeld gewählt hat. Die Gegenüberstellung von „Eiskalt im Eis“ mit dem ewigen Zustand des Lebens bringt das Thema der Bewahrung des eigenen Wesens trotz äußerer Klimabedingungen im wörtlichen und übertragenen Sinne auf den Punkt.

Gefangen im Ätherischen und doch fest im weltlichen Handeln manövriert der Engel-Protagonist von „8888EACH DIVINITY“ mit einem Hauch von Lässigkeit durch die Welten. Die Flügel, die typischerweise die Gnade eines Engels symbolisieren, fehlen, vielleicht wurden sie abgestreift oder weggeworfen, um die traditionelle Heiligkeit auf poetische Weise abzustreifen. Stattdessen hat dieser Ritter den Vorrang vor der Tat gegenüber dem äußeren Erscheinungsbild und übt seine Macht ohne Zurschaustellung aus.

Die trotzigen Zeilen „Wenn du mit dem Dope hochziehst, werde ich aus dem Himmel geworfen“ widersetzen sich den heiligen Erwartungen und zeigen die Vertrautheit dieses Engels mit dunkleren Berufen. Dieses Durcheinander von Spiritualität und Narkotik liefert ein verblüffendes Bild eines nordkoreanischen Narkosemittels, das nicht nur auf Übertretung, sondern auch auf geopolitische Spannungen schließen lässt, in denen sich Göttlichkeit und menschlicher Konflikt vermischen.

Symbole für Status und Heimlichkeit: Der Prinz des Ozeans trifft auf den Einzelgänger des Landes

Mit Perlen geschmückt und das Meer beherrschend, verkündet YABUJINs Figur die Souveränität über das Wasser, ein universelles Symbol für Emotionen, Intuition und das Unterbewusstsein. Es besteht ein Anspruch auf Kontrolle, auf Existenz und Gedeihen in den weiten Bereichen des Unerklärlichen und Unsichtbaren. Ähnlich wie in den Tiefen des Ozeans scheint die Erfahrung des Protagonisten großzügig zu sein und doch dem gewöhnlichen Blick verborgen zu bleiben.

Im Gegensatz dazu rufen die einsame Gefangenschaft im Wald und die Erwähnung eines Zaubertranks eine von Zauberei und Geheimhaltung durchdrungene Erzählung hervor. „Trappen“ scheint hier über den physischen Akt hinauszugehen und deutet auf eine tiefere Gefangenschaft oder vielleicht auf eine Erfassung der Essenz hin, wobei der Künstler sowohl Suchender als auch Retter seiner Seele ist.

Herausfordernde Göttlichkeit: Die Sonnenfalle und der Schütze der Morgendämmerung

Indem er eine Existenz verkündet, die so heftig brennt wie die Sonne, hebt YABUJIN die Reise des Engels in kosmische Höhen. Der Text „Doin‘ what I want, I’m trappin‘ on the sun“ liest sich als ultimativer Anspruch auf Freiheit, eine Autonomie auf himmlischer Ebene, die selbst der Tagesanbruch nicht bändigen kann. Das „Silber bis zum Morgengrauen“ deutet auf ein Durchhalten in der Dunkelheit hin, einen Kampf, der sich bis zum ersten Licht hinzieht – eine unerbittliche Hingabe an sich selbst.

Und doch ist in dieser astralen Rebellion eine allgegenwärtige Konfliktbereitschaft vorhanden: „Ich bin ein Engel mit einer Waffe.“ Solche Bilder stellen ein göttliches Wesen dar, das bereit ist, seine Entscheidung für die Freiheit zu verteidigen, bewaffnet mit gerechter Sache und rohen, sterblichen Mitteln.

Offenbarung und Reklamation: Von der Täuschung zur Souveränität

Im Refrain wiederholt YABUJIN das Motiv der Verschleierung und Offenbarung und brandmarkt den Protagonisten als „verkleideten Engel“. Die Zeilen „Livin‘ how I want / Free’d of all your lies“ erklingen als kraftvoller Refrain und spiegeln die ultimative Botschaft des Künstlers wider: Befreiung von Täuschung, von den Wahrnehmungsketten, die von anderen auferlegt werden.

Dieses sich wiederholende Mantra erinnert an den Kerngedanken des Liedes: Die Reise des Engels ist eine Reise der persönlichen Wahrheit, des Abwerfens von Fassaden und des Erhebens über die Unwahrheiten, die Geister an geringere Schicksale fesseln. Es ist eine Erklärung der Emanzipation, die sich immer himmelwärts bewegt und vor dem Wissen der selbstverdienten Göttlichkeit strahlt.

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